KI im Unternehmen zur Prozessautomatisierung nutzen

KI im Unternehmen zur Prozessautomatisierung nutzen

>
>
KI im Unternehmen zur Prozessautomatisierung nutzen
ki im unternehmen zur prozessautomatisierung nutzen mvo

Als Entscheidungsträger kannst du durch KI-gestützte Prozessautomatisierung repetitive Aufgaben beschleunigen, Kosteneinsparungen realisieren und die Skalierbarkeit deines Betriebs erhöhen; gleichzeitig musst du Datenschutz- und Sicherheitsrisiken sowie Modellfehler strikt regeln. Mit klaren Zielen, Datenqualität und Governance stellst du sicher, dass Automatisierung nachhaltig wirkt und Wettbewerbsfähigkeit stärkt.

Grundlagen der Prozessautomatisierung

Definition und Bedeutung

Prozessautomatisierung kombiniert Technologien wie RPA, BPM, API-Integration und KI-gestützte Entscheidungslogik, um wiederkehrende Aufgaben ohne manuelle Eingriffe auszuführen; du nutzt sie, um Systeme zu orchestrieren, Daten automatisch zu validieren und End-to-End-Arbeitsabläufe zu steuern. In der Praxis bedeutet das, dass Routineprozesse wie Rechnungsprüfung, Kunden-Onboarding oder Bestellabwicklung von Software-Bots übernommen werden können, wodurch sich die Durchlaufzeiten drastisch verkürzen (z. B. STP-Raten von unter 20 % auf über 70 % anheben).

Technisch umfasst eine robuste Automatisierungsschicht Orchestrierung, Integrationsschichten (APIs/ESB), ein Monitoring-Dashboard und Mechanismen für Human-in-the-Loop bei Ausnahmen; du musst KPIs wie Durchsatz, Fehlerquote und SLA-Erfüllung definieren, um den Erfolg messbar zu machen. Außerdem erfordern skalierbare Lösungen standardisierte Prozessbeschreibungen und Versionierung, damit Änderungen reproduzierbar bleiben und Echtzeit-Monitoring Abweichungen sofort sichtbar macht.

Vorteile der Automatisierung

Aus operativer Sicht senkt Automatisierung wiederkehrende Aufwände und reduziert Fehler: Studien und Praxisprojekte zeigen oft eine Fehlerquote-Reduktion von bis zu 90 % und Kostenersparnisse im Bereich von etwa 30-60 % bei geeigneter Skalierung. Wenn du beispielsweise die Rechnungsverarbeitung automatisierst, kannst du nicht nur Personalstunden einsparen, sondern auch die Durchlaufzeit von Tagen auf Stunden reduzieren, was direkte Liquiditätsvorteile bringt.

Strategisch verschafft dir Automatisierung Agilität und Kapazität für Innovation; Mitarbeiter werden von Routineaufgaben entlastet und können sich auf wertschöpfende Tätigkeiten konzentrieren, wodurch Produktivität und Mitarbeiterzufriedenheit steigen. Konkrete Projekte zeigen oft eine Amortisationszeit von sechs bis 18 Monaten und ermöglichen durch schnellere Reaktionszeiten einen messbaren Wettbewerbsvorteil.

Für die Kosten-Nutzen-Bewertung solltest du genau tracken: Time-to-Value, Reduktion manueller Eingriffe, Fehlerkosten und Compliance-Risiken. In der Praxis haben mittelständische Unternehmen durch gezielte Automatisierung häufig eine Reduktion von 10-20 % der FTE-Belastung in administrativen Bereichen erreicht und Einsparungen in sechs- bis siebenstelliger Höhe per Jahr realisiert; allerdings ist zu beachten, dass fehlende Governance hohe Compliance- und Betriebsrisiken erzeugen kann, wenn Automatismen unkontrolliert in produktive Landschaften ausgerollt werden.

Künstliche Intelligenz und ihre Rolle

Sie verändert die Art, wie Prozesse gestaltet, skaliert und überwacht werden, indem sie Routineaufgaben automatisiert und Entscheidungsunterstützung liefert; konkrete Effizienzgewinne von 20-50 % in ausgewählten Prozessen wurden in zahlreichen Pilotprojekten gemessen. Dabei ist wichtig zu erkennen, dass KI selten als vollständiger Ersatz, sondern meist als Assistenz- und Beschleunigungsfaktor wirkt: Modelle übernehmen Datenvorverarbeitung, Mustererkennung oder Prognosen, während Menschen die Kontrolle, Validierung und Ausnahmebehandlung behalten.

Sie sollten bei der Implementierung auf Datenqualität, Governance und Messgrößen achten, denn schlechte Trainingsdaten oder fehlende Überwachung führen schnell zu fehlerhaften Ergebnissen und geschäftlichen Risiken. In der Praxis zeigt sich, dass eine Kombination aus RPA für regelbasierte Arbeit und Machine Learning für Ausnahmen und Prognosen besonders wirkungsvoll ist; dadurch lassen sich Prozesse nicht nur automatisieren, sondern auch kontinuierlich verbessern.

Was ist KI?

Sie kennen KI als Sammelbegriff für Methoden, die Maschinen ermöglichen, aus Daten zu lernen und Entscheidungen zu treffen; dazu zählen überwachte und unüberwachte Lernverfahren, Reinforcement Learning sowie Deep Learning. Beispielsweise haben Transformer-Modelle wie GPT-3 mit rund 175 Milliarden Parametern das Feld der Sprachverarbeitung revolutioniert, während klassische ML-Verfahren (z. B. Random Forests, Gradient Boosting) in vielen Unternehmensanwendungen aufgrund ihrer Interpretierbarkeit weiter verbreitet sind.

Sie sollten außerdem zwischen Modelltypen und Anwendungsfällen unterscheiden: Regelbasierte Systeme sind stabil und erklärbar, ML-Modelle bieten bessere Generalisierung bei ausreichender Datenmenge, und Deep-Learning-Modelle erzielen Spitzenleistung bei unstrukturierten Daten wie Text, Bild oder Ton. Für Ihre Projekte bedeutet das: Wählen Sie die Technik basierend auf Datentyp, Skalierungsbedarf und Erklärbarkeitsanforderungen.

Einsatzmöglichkeiten der KI in Unternehmen

Sie können KI in vielen Bereichen einsetzen: Bei der automatisierten Rechnungsverarbeitung kombiniert man OCR mit NLP, wodurch Beispiele Berichten zufolge die Durchlaufzeit um bis zu 60 % sinken können; im Kundenservice reduzieren KI-gestützte Chatbots und Voice-Bots das Anrufvolumen oft um 30-50 %. Außerdem erzielt Predictive Maintenance in Produktionsumgebungen regelmäßig Reduktionen ungeplanter Ausfälle von 15-30 %, was direkte Kosteneinsparungen und höhere Verfügbarkeit bedeutet.

Sie finden konkrete Anwendungen auch in der Bedarfsprognose (Verbesserung der Forecast-Genauigkeit um 10-20 %), Fraud Detection (Erhöhung der Erkennungsrate bei gleichbleibenden False-Positives) und bei der Qualitätsprüfung (Bilderkennung ersetzt manuelle Stichproben). Entscheidend ist, dass diese Anwendungsfälle oft hohe Datenfrequenz und klare Metriken haben-ideal für schnelle ROI-Berechnungen und Piloten.

Sie sollten die Einsatzreihenfolge nach Hebelwirkung und Umsetzbarkeit priorisieren: Starten Sie mit hochvolumigen, standardisierbaren Prozessen, validieren Sie Modelle in kontrollierten Piloten und etablieren Sie anschließend MLOps, Monitoring und ein Data-Governance-Framework. Achten Sie dabei besonders auf Datenschutz, Bias-Risiken und kontinuierliches Modell-Drift-Monitoring, da Vernachlässigung dieser Punkte zu rechtlichen und betrieblichen Problemen führen kann.

Integration von KI in bestehende Prozesse

Beim Einbinden von KI in Ihre bestehenden Abläufe sollten Sie unmittelbar technische Schnittstellen, Datenqualität und Compliance-Anforderungen zusammen betrachten; nur so vermeiden Sie, dass ein isoliertes Modell in der Praxis scheitert. Studien schätzen, dass etwa 30-45 % der Aufgaben in Unternehmen grundsätzlich automatisierbar sind, weshalb Sie Prioritäten anhand von Volumen, Fehlerquote und Wertbeitrag setzen sollten, statt alle Prozesse gleichzeitig anzupacken.

Sie sollten außerdem Integrationsmuster wählen, die zu Ihrer Architektur passen: Assistive KI (Co-Pilot) für Benutzerunterstützung, End-to-End-Automatisierung für standardisierte Transaktionen oder hybride Kombinationen mit RPA für Legacy-Systeme. Achten Sie auf APIs, event-getriebene Architekturen und eine klare Governance, damit Skalierung, Monitoring und Datenschutz von Anfang an adressiert sind.

Analyse und Identifikation von Automatisierungspotenzial

Starten Sie mit einem datengetriebenen Prozess-Mapping: verwenden Sie Process-Mining-Tools (z. B. Celonis, Power BI-Log-Analysen) und sammeln Sie Metriken wie Durchlaufzeit, Häufigkeit, manuelle Schritte und Fehlerquote. Priorisieren Sie Use Cases, die hohes Volumen, hohe Fehleranfälligkeit und klar messbaren Nutzen aufweisen – typische Schwellen sind >1.000 Fälle/Monat, Fehlerquoten über 5 % oder manueller Aufwand über 10 % der Bearbeitungszeit.

Bewerten Sie den Business Value mit einer einfachen Value-at-Stake-Berechnung (Einsparungen + Qualitätsverbesserung vs. Implementierungskosten). Vermeiden Sie die Gefahr, nur nach Automatisierungsfreundlichkeit zu wählen: Prozesse mit hohem Volumen, aber unstrukturierter Datenbasis benötigen oft zuerst Datenaufbereitung und Datencleaning, sonst bleiben Automatisierungsversprechen unhaltbar.

Schritte zur Implementierung

Definieren Sie zunächst ein klares Pilot-Use-Case, erstellen Sie ein Minimal Viable Product (MVP) und setzen Sie realistische Zeitpläne: ein typischer Pilot läuft 8-12 Wochen, die Produktionsfreigabe erfolgt häufig innerhalb 3-6 Monaten, und der Break-even liegt oft zwischen 6-18 Monaten. Stimmen Sie Stakeholder (Fachabteilung, IT, Compliance) früh ab und legen Sie messbare KPIs (Durchlaufzeit, Fehlerreduktion, Nutzerakzeptanz) fest.

Technisch sollten Sie entscheiden, ob Sie auf vortrainierte APIs, Fine-Tuning oder komplett eigene Modelle setzen; integrieren Sie über stabile REST-APIs oder ein Event-Backbone, und etablieren Sie MLOps-Prozesse für CI/CD, Monitoring und automatisiertes Retraining (z. B. monatliche oder ereignisgetriggerte Zyklen). Sorgen Sie für Rollen- und Rechtekonzept, detailliertes Logging und Backout-Pläne, um Sicherheits- und Compliance-Risiken zu minimieren.

Für die Skalierung planen Sie Change Management und Governance: schulen Sie Anwender gezielt, aktualisieren Sie SLAs und definieren Sie Verantwortlichkeiten für Modell-Drift, Fairness-Checks und Datenaufbewahrung. In der Praxis erreicht man so schnelle Erfolge im Pilot und kann danach kontrolliert von einigen Dutzend auf tausende Transaktionen pro Tag hochfahren, ohne Governance oder Performance zu gefährden.

Herausforderungen und Risiken

Technologische Hürden

Sie stoßen häufig zuerst auf Datenqualität- und -verfügbarkeitsprobleme: veraltete Stammdaten, inkonsistente Formate zwischen ERP/CRM-Systemen und fehlende Labels für ML-Modelle verhindern verlässliche Automatisierungsergebnisse. Bei Integrationen mit Systemen wie SAP, Oracle oder spezialisierten Fertigungssystemen können API-Inkompatibilitäten und versteckte Schnittstellenkosten auftreten; in der Praxis machen Integrationsaufwand und Schnittstellenentwicklung oft einen erheblichen Anteil des Projektaufwands aus.

Weiterhin stellt der Betrieb der Modelle eine Herausforderung dar: ohne MLOps‑Prozesse droht Modelldrift, wodurch die Vorhersagegüte binnen Monaten merklich sinken kann. Sie müssen deshalb Monitoring, Versionierung, automatisierte Retrainings und Latenz‑SLAs planen. Zusätzlich sind Sicherheitsaspekte wie Datenverschlüsselung, Zugriffsmanagement und die Absicherung gegen Adversarial Attacks zu adressieren, weil Sicherheitslücken unmittelbare rechtliche und betriebliche Folgen haben können.

Menschliche Faktoren und Veränderungen

Sie erleben häufig Widerstand in der Belegschaft, wenn Automatisierung als Ersatz statt als Unterstützung kommuniziert wird; fehlendes Vertrauen in Entscheidungen von KI-Systemen entsteht besonders dann, wenn Ergebnisse nicht erklärbar sind. Deshalb ist Transparenz wichtig: Sie sollten erklärbare Modelle, nachvollziehbare KPIs und eine klare Kommunikationsstrategie einsetzen, um das Vertrauen aufzubauen und Akzeptanz zu fördern.

Außerdem benötigen Sie gezielte Investitionen in Up-/Reskilling und neue Rollen wie Data Stewards oder KI‑Operatoren; ohne diese Rollen entstehen Prozessbrüche beim Betrieb automatisierter Workflows. In der Praxis haben Unternehmen, die strukturierte Schulungsprogramme (3-12 Monate) und begleitende Change‑Management‑Maßnahmen implementieren, deutlich schneller stabile Durchlaufzeiten und geringere Fehlerquoten.

Konkret sollten Sie einen pragmatischen Umsetzungsfahrplan nutzen: Stakeholder mapping, Pilotprojekte mit klaren Erfolgskriterien, regelmäßige Feedback‑Loops und finanzielle Anreize für beteiligte Teams. So reduzieren Sie den Widerstand und schaffen messbare Fortschritte – Einbeziehung, kontinuierliches Training und transparente Erfolgsmessung sind die Hebel, mit denen Sie die menschlichen Risiken am wirkungsvollsten minimieren.

Best Practices für die Implementierung

Setze früh auf kleine, klar abgegrenzte Piloten mit messbaren KPIs – idealerweise innerhalb von 6-12 Monaten und mit einem klaren Baseline-Vergleich, damit du nachweisen kannst, ob Prozesszeiten, Fehlerquoten oder Kosten wirklich sinken. Baue ein cross-funktionales Team aus Fachbereich, Datenengineering und Compliance auf; praktisch haben sich Teams bewährt, die wöchentlich sprinten und nach zwei bis drei Iterationen die Produktionierung entscheiden.

Stelle von Anfang an Data Governance, Nachvollziehbarkeit und Sicherheitsmaßnahmen sicher; ohne saubere Datenpipelines und Logging wirst du Modell-Drift und Compliance-Risiken kaum beherrschen. Implementiere automatische Monitoring- und Alert-Regeln (z. B. Performance-Verlust >10% oder Anstiege in Fehlerklassen) und plane regelmäßige Retrain-Zyklen oder Trigger-basiertes Retraining, damit die Lösung nachhaltig performant bleibt.

Erfolgreiche Fallbeispiele

Ein deutsches Logistikunternehmen kombinierte NLP und RPA zur Rechnungsprüfung und erreichte eine Bearbeitungszeit-Reduktion von 70 % sowie eine Kostenersparnis von 60 % in der Kreditorenbuchhaltung; wichtig war hier die schnelle Integration in bestehende ERP-Workflows und ein sechsmonatiger Shadow-Betrieb vor dem Go‑Live. Du kannst daraus lernen, wie ein klares Datenmapping und regelbasierte Fallbacks Ausfälle während der Einführung minimieren.

Bei einer Retail-Bank wurde der KYC-Prozess durch automatisierte Dokumentenprüfung und Risiko-Scoring von mehreren Tagen auf wenige Stunden verkürzt, wodurch die Conversion-Rate bei Neukunden deutlich stieg. In der Fertigung senkte Predictive Maintenance Maschinenstillstände um ca. 30 %, nachdem Sensordaten mit historischen Wartungsdaten verknüpft und Anomalien via Time-Series-Modelle priorisiert wurden.

Tipps zur optimalen Nutzung von KI

Fokussiere dich auf Datenqualität: du brauchst saubere, gelabelte Trainingsdaten und einen Feature-Store, damit Modelle reproduzierbar sind. Nutze A/B-Tests und Shadow-Mode für mindestens 4-8 Wochen, bevor du Entscheidungen automatisierst, und implementiere stets einen Human-in-the-loop-Mechanismus für kritische Fälle. Achte darauf, Bias-Checks zu automatisieren, denn biased Modelle sind eines der größten Betriebsrisiken.

Skaliere erst, wenn du Monitoring-Metriken etabliert hast (z. B. Precision/Recall, F1, Business-KPIs) und automatische Rollbacks bei Qualitätsverlust eingerichtet sind. Verwende vortrainierte Modelle, wo sinnvoll, und fine-tune diese mit deinen Unternehmensdaten; das spart Zeit und erhöht oft die Stabilität im Feld.

Für die operative Umsetzung lege konkrete Schwellenwerte fest (z. B. F1 < 0,75 löst Retrain aus), definiere Retrain-Frequenzen nach Volumen (bei hohem Datenstrom wöchentlich, sonst monatlich/vierteljährlich) und dokumentiere alle Änderungen in einem Modell-Registry mit Versionshistorie und Audit-Logs, damit du jederzeit zurückrollen und Ergebnisse erklären kannst.

Zukunftsausblick der Prozessautomatisierung

Trends und Entwicklungen

In den nächsten Jahren wird sich die Prozessautomatisierung deutlich in Richtung Hyperautomation entwickeln, bei der RPA, Process Mining, Low-Code-Plattformen und KI-Modelle nahtlos verknüpft werden; dadurch erreichst du typischerweise Effizienzsteigerungen im Bereich von 20-40 % bei Durchlaufzeiten und Fehlerquoten in Pilotprojekten. Parallel dazu verlagert sich ein großer Teil der Automatisierungslogik an den Rand der Infrastruktur (Edge Computing), was Latenz reduziert und es dir ermöglicht, Echtzeit-Entscheidungen in Fertigungslinien oder IoT-Netzwerken zu treffen.

Außerdem etablieren sich standardisierte Automatisierungsbibliotheken und Marktplätze für wiederverwendbare Prozesse: Du kannst künftig Best-Practice-Module kaufen und in Wochen statt Monaten integrieren. Risiken bleiben bestehen, insbesondere Sicherheitslücken durch API-Integrationen und die Gefahr von Overfitting bei KI-gestützten Workflows; deshalb sind Governance-Templates und automatisierte Compliance-Checks entscheidend.

Die Rolle von KI in der digitalen Transformation

KI wird nicht nur einzelne Tasks ersetzen, sondern die Art, wie du Prozesse denkst: Predictive Analytics sagt Ausfälle voraus (z. B. Reduktion ungeplanter Maschinenstillstände um bis zu 30 % in vielen Implementierungen), während NLP-Modelle deine Wissensdatenbanken und Serviceprozesse in Sekunden durchsuchbar machen und so First-Call-Resolution-Raten messbar erhöhen. Praktisch bedeutet das, dass du Routineentscheidungen automatisierst und menschliche Mitarbeiter auf höherwertige Aufgaben fokussieren kannst.

Darüber hinaus bietet KI die Möglichkeit, Prozessvarianten automatisiert zu erkennen und zu optimieren: Mittels Process Mining identifizierst du Engpässe und in Kombination mit Reinforcement Learning lassen sich adaptive Workflows erzeugen, die sich an Lastspitzen anpassen. Wichtig ist, dass du kontinuierliches Monitoring und Human-in-the-Loop-Mechanismen einrichtest, damit Modelle nicht stillschweigend driftenden Daten folgen.

Zusätzlich solltest du bei Rollouts auf transparente Modelle und erklärbare KI setzen; Beispiele aus der Praxis zeigen, dass Projekte mit klar definierten KPIs und Governance-Frameworks eine um höhere Erfolgswahrscheinlichkeit aufweisen, weil sie Bias, Datenschutzrisiken und Integrationsaufwand von Anfang an adressieren.

Schlussfolgerung

Wirtschaftlicher Nutzen und Praxisbeispiel

Beispielsweise zeigen reale Implementierungen, dass du bei gut strukturierten Routineprozessen oft 20-50 % Zeitersparnis und bis zu 30 % Kostensenkung erzielen kannst, wenn du Datenqualität, automatisierte Workflows und Monitoring konsequent verknüpfst. Ein konkretes Beispiel: Ein Finanzdienstleister reduzierte die Durchlaufzeit für Kreditentscheidungen von rund 72 auf 24 Stunden, senkte die manuelle Prüfquote um 70 % und verbesserte die Kundenzufriedenheit messbar; solche Ergebnisse entstehen, wenn du KPIs (Durchlaufzeit, Fehlerquote, Kosten pro Transaktion) vor dem Pilotstart festlegst und binnen 6-12 Monaten ROI-Messungen vornimmst.

Risiken, Governance und nächste Schritte

Gleichzeitig musst du modellrisiken und Datenschutz aktiv steuern: Modellverfall, Bias und regulatorische Vorgaben können Prozesse schnell wieder verteuern, wenn du sie ignorierst. Praktisch heißt das: starte mit einem 3-6‑monatigen Pilot für 1-2 Prozesse, plane etwa 10-20 % des Projektbudgets für Datenaufbereitung und Monitoring ein, implementiere ein „Human-in-the-Loop“-Review und automatisiere Retraining‑Trigger bei Performance-Verlusten. So stellst du sicher, dass du Vorteile skalierst, ohne die Kontrolle zu verlieren.

FAQ

Q: Wie identifiziere und priorisiere ich Geschäftsprozesse, die sich für KI-gestützte Automatisierung eignen?

A: Identifizieren Sie Prozesse anhand klarer Kriterien: hohes Volumen, wiederholbare Regeln, vorhersehbare Eingaben, klar messbare Ergebnisse und vorhandene digitale Daten. Führen Sie ein Process-Mapping durch, quantifizieren Sie Zeit- und Kostenaufwand sowie Fehlerquoten und bewerten Sie Datenverfügbarkeit und -qualität. Priorisieren Sie nach erwarteter Rentabilität (ROI), Umsetzungsaufwand und Risiko; starten Sie mit Pilotprojekten (Proof of Concept) in Bereichen mit schnellem Nutzen und geringer Komplexität, um Lernkurven zu reduzieren und Skalierbarkeit nachzuweisen.

Q: Welche technischen und organisatorischen Voraussetzungen müssen erfüllt sein, bevor ich KI zur Prozessautomatisierung einsetze?

A: Technisch sind saubere, strukturierte Daten, stabile Schnittstellen (APIs), geeignete IT-Infrastruktur (Cloud oder On-Premises), MLOps-Pipelines für Deployment und Monitoring sowie Interoperabilität mit bestehenden Systemen erforderlich. Organisatorisch brauchen Sie klare Governance, Verantwortlichkeiten (Data Owners, ML Engineers), Schulungen für Mitarbeitende, Change-Management-Prozesse und Wartungspläne. Entscheiden Sie früh, ob Lösungen intern entwickelt, von spezialisierten Anbietern bezogen oder hybrid umgesetzt werden sollen, und planen Sie laufende Betreuung, Modell-Updates und Performance-Überwachung ein.

Q: Wie messe ich den Erfolg, beherrsche Risiken und stelle Datenschutz sowie Compliance sicher?

A: Erfolg messen Sie mit KPIs wie Durchsatz, Bearbeitungszeit, Fehlerquote, Kostenersparnis, Kundenzufriedenheit und Einhaltungsraten. Risiken minimieren Sie durch Risikobewertungen, Bias-Tests, Explainability-Maßnahmen, Human-in-the-Loop-Prozesse und Notfall-Fallbacks. Für Datenschutz und Compliance implementieren Sie Datenminimierung, Anonymisierung/Pseudonymisierung, Zugriffskontrollen, Verschlüsselung sowie Vertrags- und Auditmechanismen; führen Sie bei Bedarf eine Datenschutz-Folgenabschätzung (DPIA) durch und stellen Sie sicher, dass alle Lösungen GDPR- und branchenspezifischen Vorgaben entsprechen.

Phil
Blogger, Webdesigner , Conten Creator
RELATED POST

Product Enquiry

Haben Sie Fragen oder spezielle Wünsche? Nutzen Sie unser Anfrageformular, um uns Ihre Ideen, Wünsche oder Anforderungen mitzuteilen. Wir freuen uns darauf, Ihnen weiterzuhelfen und erstellen gerne ein individuelles Angebot für Sie.
Vielen Dank für Ihre Anfrage! Wir melden uns so schnell wie möglich bei Ihnen, um Ihre Wünsche zu besprechen und die nächsten Schritte einzuleiten.